Liebe Leser,

natürlich kommen auch wir am aktuellen weltbeherrschenden Thema als Coaching-Ausbilder nicht vorbei.

Wie sieht das alles aus Sicht des Ganzheitlichen Coachings aus?

Ganz gleichgültig, ob man selbst gesundheitlich oder wirtschaftlich betroffen ist oder bisher „nur“ Angst davor hat, die beste Reaktion ist ruhig zu bleiben und einen klaren Kopf zu bewahren.  

Es ist sinnvoll, Respekt zu haben vor der aktuellen Situation. Aber nicht in Panik zu verfallen (obwohl ich zugeben muss, dass es auch für mich eine Herausforderung darstellt, ruhig zu bleiben, wenn ich mich auf die Lieferkette verlasse und heute trotzdem vor dem gähnend leeren Toilettenpapier-Regal stehe…).

Angst und Panik schwächen nachweislich unsere Abwehrkraft, unsere Immunabwehr. Das ist also keine gute Idee in Zeiten der Grippe (ja, die gibt es auch noch) und Corona. Es ist viel mehr das, was wir alle am wenigsten fühlen sollten, wenn wir gut durch diese außergewöhnliche Zeit kommen wollen.

Woher kommen Angst und Panik und was können wir tun?

Wir können die Gelegenheit nutzen, uns mit unseren Ängsten auseinanderzusetzen. Das wollen viele Menschen gerade nicht hören. Die Situation ist ja schließlich schlimm genug, oder? Aber wieso bleiben manche immer noch tiefenentspannt und andere drehen regelrecht durch? Wir sitzen doch irgendwie alle im selben Boot.

Das hat zu tun mit unseren frühen Prägungen. Damit, ob wir als kleine Kinder (und das beginnt bereits im Mutterleib) Urvertrauen oder eben Angst gelernt haben.

Haben wir Urvertrauen gelernt, kommen wir gut durch diese und alle anderen Krisen unseres Lebens. Auch wenn es uns natürlich manchmal heftig beuteln kann, wir rappeln uns schnell wieder auf und sehen hauptsächlich optimistisch wieder nach vorn.

Haben wir früh in unserem Leben Angst (kennen) gelernt, macht uns heute auch die unsichtbare Bedrohung Angst. Wie auch ohne Krise uns vieles im Leben stresst und regelmäßig irrational agieren lässt.   

Was heißt das jetzt für die Zeit der Krise?

Falls Sie zu den Menschen gehören, die nicht mit einer großen Portion Urvertrauen beschenkt diese Welt betreten oder das inzwischen für sich entwickelt haben, lohnt es sich, einen System-Check zu machen (und den resilienten Menschen kann es auch nicht schaden, sicher ist sicher):

Auf einer Skala von 1 bis 10, eins ist ganz wenig (coole Socke), zehn ist ganz viel Angst (kopflose Panik), wo ordnen Sie sich selbst in Bezug auf Ihr aktuelles Angstempfinden ein?

Liegt Ihr Wert bei 4 oder weniger, brauchen Sie eigentlich nichts zu tun. Das ist im „normalen“ Rahmen und schwächt Ihr Immunsystem vermutlich nicht mehr, als der letzte Ärger über den Nachbarn, der die Mülltonne nicht korrekt zurück gestellt hat.  

Liegt Ihr Wert bei 5 oder (sehr viel) höher, ist es sehr sinnvoll, wenn Sie etwas tun, um die Angst zu senken. Damit Ihre Immunabwehr für den Fall der Fälle noch genug Energie übrig hat.  

Was ist zu tun?

Was Sie für sich tun können, ist alles, was Ihre Schwingung erhöht (das ist kein esoterischer Begriff, das kann man ganz wissenschaftlich messen). Dazu gehören alle Dinge, die Ihnen Freude machen. Und genug Zeit dafür haben viele von uns ja im Moment (außer natürlich, wenn Sie gerade mit fünf Kleinkindern ohne Betreuung im Home-Office sitzen, dann haben Sie aber vermutlich auch weder Kraft noch Zeit für Angst).

Fünf Anregungen, was Sie konkret tun können:

  1. Schauen Sie Ihre Lieblingsfilme, am besten solche, bei denen es auch etwas zu Lachen oder zum Schmunzeln gibt oder die zumindest Ihr Herz erwärmen (bei mir sind das zum Beispiel „Tatsächlich Liebe“, „Das Dschungelbuch“, „Pandora“)
  2. Machen Sie sich eine Musik-Playlist mit Gute-Laune-Liedern und hören Sie sie so oft wie möglich
  3. Gehen Sie in die Natur und umarmen Sie einen Baum (das meine ich eher sinnbildlich, aber Sie können das natürlich auch in echt tun)
  4. Tun Sie etwas, das Sie als Kind gerne getan haben (das hat Ihnen dann früher auch schon geholfen, mit Ihrer Angst klar zu kommen), wie zum Beispiel Puzzeln, Zeichnen, Basteln, Video-Spiele…
  5. Sprechen Sie mit Menschen (per Telefon oder online natürlich), die weniger als 5 Punkte auf der Angst-Skala haben. Deren Energie kann sie mit in die Entspannung nehmen (denn wir gleichen uns energetisch tatsächlich an, auch das kann man messen; das gilt allerdings in beide Richtungen, also verbringen Sie möglichst wenig Zeit mit Panikmachern)

Und dann?

Natürlich gibt es noch unzählige andere Möglichkeiten, sich selbst Gutes zu tun und auch diejenigen unter Ihnen, die sowieso schon entspannt sind, können noch besser für sich sorgen. Aber mit irgendetwas muss man ja anfangen. Und das am besten JETZT.

Für andere da sein  

Wenn Sie sich selbst dann wieder auf eine „höhere“ Energieebene gebracht haben, dann kümmern Sie sich um andere, die noch in der Angst feststecken. Wir alle können uns im Moment nicht nur gegenseitig runterziehen („Hast Du schon gehört, XY hat sich auch infiziert…, der Friseur ist bald pleite…, es gibt schon wieder keine Nudeln mehr…“), sondern uns auch wunderbar in eine bessere Energie bringen.

Seien Sie ein Vorbild für andere, sorgen Sie gut für sich, tun Sie, was Ihre Energie erhöht (dazu gehört übrigens nicht, jetzt Katastrophenfilme über Pandemien zu schauen!), seien Sie ein Licht in der Nacht, ein Leuchtturm der Ruhe. Das ist es, was im Moment wirklich hilft. Ihnen und den anderen.

Ich jedenfalls habe mich für diese Variante entschieden. Darum gehe ich jetzt erstmal weiter puzzeln (und verarbeite dabei das Bild vom leeren Toilettenpapier-Regal…).

Alles Liebe für Sie – und bleiben Sie gesund!

Ihre Angelika Gulder

P.S. In wenigen Tagen startet unsere nächste Online-Ausbildung für Ganzheitliche Coaches. Ein letztes Mal in diesem Format und zu diesem Preis.

Wann, wenn nicht jetzt, ist die perfekte Zeit, um sich selbst ein Geschenk zu machen und Coaching-Kompetenz zu erwerben, um anderen in der Krise zu helfen und alles auch fürs tägliche Selbstcoaching anzuwenden?

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Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind!

 

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